SV Allensbach-TSV Heiningen  28 : 36    (12 : 20)

Von Hansjörg Ksis:

Der erste Tabellenführer der neuen BWOL-Saison heißt seit Sonntag
TSV Heiningen. Grund dieser erfreulichen Tatsache war ein Sieg
bei der Drittliga-Reserve des SV Allensbach.
Dieser Gegner scheint den TSV-Frauen also zu liegen, denn schon
in der vergangenen Saison war man gegen die Allensbacher
zweimal erfolgreich.

Eine gewisse Anspannung war bei den Heiningerinnen schon zu
spüren, als die Mannschaft die Riesenberg-Halle in Allensbach
betrat. Diese verschwand aber recht schnell nach Anpfiff der
Partie. Die TSV-Frauen übernahmen sofort das Zepter und
versuchten dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Und dieses
Vorhaben konnte man bereits nach fünfzehn Spielminuten als Erfolgreich
bezeichnen. Denn da lagen die TSV-Frauen bereits mit sechs Toren
Differenz in Führung und waren dabei diese kontinuierlich auszubauen.
Zwar wehrten sich die Gastgeber bravurös, konnten aber trotz zwei
frühen Auszeiten und verschiedenen taktischen Maßnahmen nur
bedingt dagegenhalten. Zu dominant war das Auftreten der Heiningerinnen.
Variabel im Spielaufbau und zielgerichtet im Angriff – Trainer Fabrizio
Massuzo hatte sein Team bestens eingestellt. So war auch der Halbzeitstand
von 12:20 für Heiningen durchaus verdient.

 

Spielte an ihrer alten Wirkungsstätte: Lisa Maier

 

Und auch in der zweiten Hälfte bietete sich den spärlich
besetzten Zuschauerrängen dasselbe Bild. Heiningen dominierte
fast nach Belieben, während die Allensbacher weiter aufopfernd
kämpften. Der Endstand von 28:36 hätte auch durchaus höher
ausfallen können, aber der nahezu unerträglichen Hitze musste am Ende
der Partie auch Heiningen Tribut zollen.

Mit sechs Toren in Allensbach erfolgreich: Ronja Weißer

 

Die oft gestellte Frage in welcher Weise sich der TSV Heiningen weiterentwickelt
hat ist aber nach dem ersten Spieltag nicht seriös zu beantworten. Mit Lisa
Maier im Rückraum und Jelena Djokic auf Rechtsaußen ist das Spiel des TSV
auf jeden Fall variabler geworden. Die anderen Leistungsträger wie Pia Klages,
Mandy Mohr, Anna-Laura Vogl und Melanie Scheel machen einen gewohnt
starken Eindruck während Ronja Weißer immer mehr in die Rolle der eiskalten
Angreiferin hineinwächst. Und auf der Torhüterposition ist der TSV schon seit
Jahren sehr gut aufgestellt.

Daher wird das kommende Heimspiel gegen den Meisterschaftsfavoriten
TSV Wolfschlugen (Samstag, 17.45 Uhr) sicherlich mehr Aufschluss über
die Leistungsfähigkeit der Mannschaft geben.

Baars, Thiemann – Vogl (7/4), Klages (1), Walter (2), Ullmann (2), Weißer (6),
Mohr, Raab (2), Djokic (4), Kühnrich (2), Philipp, Maier (7), Scheel (3)

 



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