HVW-Pokal Frauen: HC Wernau – TSV Heiningen 25:32

Überraschung in der 2. Runde des HVW-Pokals der Frauen. Der TSV Heiningen konnte beim aktuellen BWOL-Spitzenreiter HC Wernau einen 25:32 Erfolg feiern. Eigentlich war vor dem Spiel die Ausgangslage klar. Der TSV Heiningen war aufgrund der bisher doch sehr schwankenden Leistungen in der Runde krasser Außenseiter. Aber der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Diese Binsenweisheit wurde am Donnerstagabend in Wernau einmal mehr bestätigt. Die TSV-Frauen waren von Beginn an präsent. Das was bisher bemängelt wurde, war plötzlich vorhanden. Positive Körpersprache, Aggressivität und Entschlossenheit waren beim TSV Heiningen deutlich zu erkennen. Dazu noch eine spielerische Klasse, die in der Punkterunde noch nicht zu sehen war. Ein Klassenunterschied war während der ganzen Begegnung nicht zu erkennen. Nach anfänglich ausgeglichenem Spiel konnte sich der TSV Heiningen Mitte der 1. Halbzeit mit 11:16 absetzen. Der erstaunliche Halbzeitstand von 12:18 war dann auch durchaus verdient.

In der zweiten Hälfte versuchten die Gastgeber aus Wernau das Tempo zu erhöhen. Doch der TSV Heiningen fand immer wieder eine geeignete Antwort auf die Angriffsbemühungen des Oberligisten. Mit schnörkellosem und schnellem Spiel, einer konzentrierten Defensive und einer überragenden Melanie Scheel im Angriff, geriet der TSV Heiningen nie in große Bedrängnis. Der Endstand von 25:32 spiegelte dann auch das Spielgeschehen wieder. Der HC Wernau musste zwar verletzungsbdingte Ausfälle verzeichnen, dasselbe gilt aber auch für den TSV Heiningen. Somit ist dieses Ergebnis als Erfolg zu werten, der für die kommenden schweren Aufgaben in der Runde Mut macht.

Leinweber, Polk – Vogl (4/3), Schillhansl (1), Heinz (2), Rieger (3), Mohr (3), Raab, Frey (4), Philipp, Scheel (10), Schraml (5)



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Ein Kommentar zu “Pokalcoup beim HC Wernau”

  1. mathias Pflüger

    Ihr habt (absichtlich ? ) ganz vergessen zu erwähnen ,das beim HC Wernau etliche LeistungsträgerInnen fehlen: Lisa Wieder, Jugendnationalspieler, fällt mit Kreuzbandverletzung aus; Tine Gall hat sich im Pokalspiel die Bänder gerissen; bei Maike Brückmann ist eine alte Bänderverletzung aufgebrochen;
    Mara Derkowski fehlt mit einer Schulterverletzung; Christina Hass hat sich schon im ersten Spiel Bänder angerissen; Marion Radonic widerfuhr dies gegen Ottersweier.

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