TSV Heiningen – TV Weingarten 23:24

Sonntagnachmittag 16.20 Uhr in der Voralbhalle. Konsternierte TSV-Spielerinnen und ein sprachloser Trainer Jens Weidenhiller können nicht glauben, das vorhergehende Spiel gegen Schlusslicht TV Weingarten verloren zu haben. Wieder bei Worten haderte Weidenhiller mit seiner Mannschaft. Fehlende Aggressivität in der Defensive, unerklärliche Mängel im Spielaufbau und beim Torabschluss sind letztendlich die Gründe, die er für die Niederlage verantwortlich machte. Und in der Tat, die Leistung der TSV-Frauen war an diesem Sonntag nicht zu erklären. Nach den gezeigten Leistungen in den vorherigen Spielen war sie auch nicht zu erwarten. Von Spielbeginn an fehlte der Mannschaft die Energie, fehlte es an Körpersprache und Selbstvertrauen. Der Tabellenletzte aus Oberschwaben, beileibe kein Schwergewicht in der Liga, wusste dies Nutzen und blieb bis zur 25. Minute beim Stande von 13:13 auf Tuchfühlung. Erst gegen Ende der ersten Hälfte konnte sich der TSV Heiningen mit 2 Toren absetzen und zur Halbzeit auf 15:13 erhöhen. Die Führung resultierte aber nicht aus spielerischer sondern aus individueller Überlegenheit.

Auch in der zweiten Hälfte das gleiche Bild. Der TSV zeigte weiterhin spielerische Mängel, konnte aber durch gelungene Einzelaktionen den Vorsprung bis zur 43. Minute auf 20:17 ausbauen. Was aus Heininger Sicht dann folgte ist nur schwer zu erklären. Denn jetzt gelangen auch keine Einzelaktionen mehr. Die Folge waren ganze 3 Treffer in 17 Minuten und eine am Ende bedauerliche, vor allem vermeidbare, 23:24
Niederlage. In diesem Spiel war deutlich zu sehen, dass die doch recht junge Heininger Mannschaft noch Zeit benötigt um konstant gute Leistungen abzurufen. Das Potential dazu ist vorhanden.

Fischer, Leinweber – Vogl (8/5), Schilhansl (1), Heinz, Rieger, Mohr (1), Frey, Philipp (2), Heldele (1), Scheel (5), Schraml (3), Weißer (2)



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